InkTag 2020  (31 von 39)

23.08.2020

Zum 1. Mal!

Inklusionstag des TNB

 

 

 

Die n.o.z. berichtet:

„Rollstuhltennis ist ein Stück Freiheit“

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Hier probieren die Geschwister Tom und Paula, die beide beim TC Oesede Tennis spielen, den Sport aus der Sicht eines Rollstuhlfahrers gegen Markus Wasmund aus.
 
Georgsmarienhütte. Ins Schwärmen geriet Uwe Welz nach dem erfolgreichen Inklusionstag beim TC Oesede. „Das ist Wahnsinn, welche Begeisterung die Menschen hier zeigen“, sagte der Vorsitzende der Tennisregion Osnabrück vom Tennisverband Niedersachsen-Bremen (TNB) – und fügte hinzu: „Das Ziel ist erreicht.“
 

Dieses Ziel sei es einerseits gewesen, Menschen mit einer Behinderung den Tennissport nahezubringen. Andererseits sollten auch Kinder und Erwachsene ohne Behinderung Tennis im Rollstuhl und für Sehbehinderte kennenlernen. Die achtjährige Paula Weckenbrock, die auch sonst Tennis beim TC Oesede spielt, fand das „am Anfang noch etwas schwierig. Aber nach einer Zeit ging es besser.“ Der Unterschied sei vor allem daran zu erkennen, dass man eben nur eine Hand für den Schläger hat. Mit der anderen müsse man ja schließlich den Rollstuhl bewegen. 

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Inklusionstennis-Tag auf der Anlage des TC Oesede. Uwe Welz, Vorsitzender der Tennisregion Osnabrück beim Bälle zuwerfen.

„Es ist eine Floskel: Sport verbindet. Aber es ist hier wirklich so“, sagte Welz, der sich über die rege Anteilnahme der Auftaktveranstaltung freute. 60 Menschen nahmen daran teil oder halfen mit. Der TNB organisierte sie dank zahlreicher Helfer. Einer davon ist der Inklusions- und Vereinsberater des TNB, Julian Kaffka: „Wir sind sehr froh, dass es hier so gut geklappt hat. Nun suchen wir weitere Vereine, die mit uns so einen solchen Tag stattfinden lassen. Ein Tag wie heute ist die gelebte, pure Inklusion.“ 

"Sollte viel häufiger stattfinden"

Welz, der beim Osnabrücker SC Abteilungsleiter und Tennistrainer ist, beschrieb den Tag vor allem als ein „tolles Erlebnis. Es macht so viel Freude, zu sehen, dass die Menschen mit einer Behinderung hier viel Spaß haben.“ Markus Wasmund spricht beim Rollstuhltennis von einem Stück „Freiheit“. Er selbst spielt so gut, dass sein Ziel die Paralympics 2024 sind. „Sowas sollte viel häufiger stattfinden. Wir müssen es schaffen, dass es überall die Möglichkeit für Behinderte gibt, den Sport auszuprobieren“, sagte der Wilhelmsburger, der für den TNB im Inklusionsmobil unterwegs ist. Dieses Auto fährt nun in nächster Zeit durch Niedersachsen, um Tennis für Behinderte anzubieten. Im Osnabrücker Raum gebe es derweil bereits weitere interessierte Vereine für einen solchen Tag.

Weitere Fotos hier.

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